1. Familiengottesdienst am Palmsonntag 1. April

Alle sollen sich wohl fühlen.

Im Kirchenblatt, unter Pfarrei Rickenbach war zu lesen: „Es ist uns ein Anliegen, unsere Pfarrei noch generationenfreundlicher zu gestalten. Denn Kinder gehen oftmals nur lustlos mit den Eltern in die Kirche, „weil wir da doch nichts verstehen.“ Hier möchte der Familiengottesdienst  Abhilfe schaffen – mit einem Gottesdienst der auch für Kinder „interessant“ auf  ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten Rücksicht nimmt. Sie sollen die Erfahrung machen können: „Wir sind wichtig, wir gehören dazu, ohne uns fehlt etwas.“

So erwarteten den die ChliChinder – und Sonntagsfiirkinder mit ihren Betreuerinnen vor der Kirche gespannt den Einzug der Palmprozession. Pfarrer Issak sagte: „Wir stehen hier vor der Kirche um die heilige Woche zu beginnen“ und segnete dabei die vielen mitgebrachten, vielfach kunstvollen Palmstangen und Gebinde.

Wir gehören dazu.

Die ChliChinder und Sonntagsfiirkinder sassen nachher vorne in der Kirche auf dem Boden und schauten gebannt auf  die Leinwandbilder, die Sarah Furrer ihnen zeigte. Jesus machte es wütend, wie die Händler aus seiner Kirche einen Marktplatz machten. Weil er aber besonders gut zu den armen und verachteten Menschen war, wurde er zum Tode verurteilt. Um uns ein Geschenk zu hinterlassen, feierte er vorher noch das Abendmahl mit seinen Jüngern, und dieses Geschenk bekommen wir seither in jeder heiligen Messe.

Auch wir sind dabei.

Auf dich zu hören ist nicht immer einfach. - Manchmal streiten wir - Oft haben wir vergessen, dass es andere noch schlimmer haben, sagten drei jugendliche Mädchen in den Erbarmungsbitten.

Die Leidensgeschichte wirft oft Fragen auf, denen die Jugendlichen noch nachgingen. Maria die Mutter Jesu fragte sich: „Warum wurde mir mein Sohn nur so grausam genommen?    Antwort ihres Herzens; Maria vertraue darauf, was dir der Engel gesagt hat. Petrus der Apostel verstand sich nicht mehr; „Warum konnte ich nicht zu ihm stehen und habe ihn verleugnet?  - Petrus sei nicht zu sehr enttäuscht, wir alle machen Fehler. Ich, Thomas weiss nicht mehr was ich glauben soll? - Glaube und vertraue Thomas, du musst nicht alles wissen und verstehen.

In den selbstverfassten Fürbitten  wurde um lieb und gerecht sein können, für die armen und kranken Menschen und Hilfe bei schwierigen Entscheidungen gebetet.

Piano, Gitarre und Geige begleiteten musikalisch die jugendlich/singfreudigen Lieder und gaben dem Gottesdienst eine besondere Note. Wertvolle Gedanken und Impulse wurden den Gläubigen vermittelt und der Schlussapplaus dankte den Akteuren. Es ist den Verantwortlichen und Mitwirkenden dieses 1. Familiengottesdienstes zu wünschen, dass weitere Gottesdienste folgen können. Dazu braucht es Familien/Jugendliche mit freiwilligem

Einsatz, damit diese besonderen Feiern ein fester Bestandteil der Pfarrei werden.

Nächster Familiengottesdienst; Sonntag 6. Mai 10.00 Uhr.